Geschichte
Wir wurden gebeten, einen Wurf Welpen aus einem Gebüsch zu retten. Klar, wir wollten helfen – doch als wir dort ankamen, hörte das Staunen nicht auf: aus dem Gebüsch kamen nicht ein paar, sondern immer mehr kleine Fellnasen heraus.
Die Kleinen verbachten ihr bisheriges Leben völlig ohne Menschen und waren entsprechend scheu. An Anfassen oder einfach Hochnehmen war nicht zu denken – eine Falle musste her. Zuerst konnten drei Welpen gesichert werden, dann kamen am nächsten Tag vier dazu, und schließlich noch fünf weitere. So sind waren es insgesamt 12 Welpen, die bei uns in Sicherheit kamen.
Doch im Gebüsch lebten nicht nur sie – auch erwachsene Hunde, wahrscheinlich die Eltern. Für uns stand fest: wir wollen unbedingt versuchen, vor allem die Mutterhündin einzufangen und kastrieren zu lassen, denn sonst wird es bald den nächsten Wurf geben und noch mehr scheue Welpen werden geboren. Für unser Shelter war das eine große Herausforderung – 12 Welpen bedeuten volle Quarantänestation, viel Futter und medizinische Versorgung.
Inzwischen konnte Arkani erfolgreich in eine Familie vermittelt werden und genießt sein eigenes zu Hause.
