Geschichte
Doch im Gebüsch lebten nicht nur sie – auch erwachsene Hunde, wahrscheinlich die Eltern. Für uns stand fest: wir wollen unbedingt versuchen, vor allem die Mutterhündin einzufangen und kastrieren zu lassen, denn sonst wird es bald den nächsten Wurf geben und noch mehr scheue Welpen werden geboren. Für unser Shelter war das eine große Herausforderung – 12 Welpen bedeuten volle Quarantänestation, viel Futter und medizinische Versorgung.
Charakter
Arkani ist am 12.12.2025 auf eine Pflegestelle in Deutschland in der Nähe von Erlangen eingezogen. Sie schreibt folgendes über ihn:
Im häuslichen Bereich zeigt sich Arkani noch zurückhaltend, wird aber Stück für Stück neugieriger und mutiger. Er braucht klare Rückzugsorte, an denen er sich sicher fühlen kann, darf aber auch vom Menschen dazu ermutigt werden, Nähe zuzulassen. Wenn er sich sicher fühlt, erkundet er bereits gerne die Wohnung und bewegt sich frei, schreckt jedoch bei direkten Bewegungen auf ihn zu noch zurück. Er kommt sehr gut zur Ruhe, auch in fremden Haushalten, wenn er dort einen festen Platz (z. B. eine Box) bekommt. Während der Arbeit liegt er entspannt im Körbchen und ist der perfekte Homeoffice-Hund. Das Alleine bleiben wird bereits geübt und klappt auch schon gut. Mit Futter lässt sich der kleine Mann sehr gut motivieren, auch Autofahren klappt problemlos.
Draußen unterwegs
Arkani läuft sehr gut an der Leine, ist orientiert und reagiert auf seinen Namen. Straßenverkehr außerhalb der Innenstadt ist kein Problem für ihn, andere Hunde interessieren ihn kaum. Menschen, Fahrräder oder Bewegungen von hinten findet er noch gruselig, lässt sich aber trotzdem gut durch solche Situationen anleiten und führen. Jagdbedingtes Interesse an Vögeln ist vorhanden, er bleibt dabei jedoch gut ansprechbar.
Entwicklung & Training
Arkani profitiert von klarer, ruhiger Führung und gutem Timing. Seine Menschen sollten ihm Sicherheit vermitteln können nach dem Prinzip „wir machen das gemeinsam“, gleichzeitig aber auch erkennen, in welchen Situationen er Zeit braucht, um Dinge selbstständig zu verarbeiten.
In den letzten Wochen hat Arkani schon große Fortschritte gemacht: Er kommt morgens von selbst aus seiner Box, lässt sich an der Hausleine gut durchs Haus begleiten. Seit neustem sucht er auch von selbst in vorsichtigen Schritten die Nähe zum Menschen und lässt sich dabei auch gerne streicheln. Arkani ist nicht geräuschempfindlich oder schreckhaft, seine Unsicherheiten beziehen sich vor allem auf Menschen und unbekannte Objekte. Er sucht ein Zuhause mit Geduld, Zeit und Feingefühl, am besten nicht mitten in der Stadt. Ein souveräner Ersthund wäre schön, ist aber kein Muss für ihn.
Für mehr Informationen wendet Euch bitte an das Vermittlungsteam.















































